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Willy Cuno

1860 bis 1951

Leben

Cuno besuchte von 1869 bis 1877 ein Gymnasium in Neukölln, bevor er von 1877 bis 1881 in Berlin Jura studierte und im Anschluss sein Referendariat absolvierte.

Von 1881 bis 1898 war Cuno in der Berliner Stadtverwaltung tätig, wo er die nötigen Erfahrungen in der kommunalen Verwaltung erlangte. Von 1898 bis 1901 war Cuno Beigeordneter und Stadtrat in Königsberg.

Er gehörte der freisinnigen Volkspartei an und ab 1918 der DDP.

Von 1901 bis 1907 war er Bürgermeister der Stadt Hagen und von 1907 bis zum 31. Dezember 1926 Oberbürgermeister von Hagen.

Von 1902 bis 1929 war er außerdem Mitglied des Provinziallandtages.

1906 bis 1912 war er Mitglied des Reichtags (Freisinnige Volkspartei).

Im März und April 1920 beteiligte er sich am Widerstand gegen den Kapp - Putsch.

 

Ehemaliges Wohnhaus Cunos, die denkmalgeschützte Villa Cuno in Hagen - Eppenhausen

Kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Amt verlieh ihm die Stadt am 7. Februar 1927 die Ehrenbürgerwürde.

Die 1926 auf dem Kuhlerkamp begonnene Wohnsiedlung wurde nach ihm ( Cunosiedlung) benannt.

Auch war er Ehrenbürger der Universität Münster.

Zu seinen Verdiensten zählt der Ausbau des Berufsschulwesens, weshalb das Cuno-Berufskolleg I und II in Hagen nach ihm benannt ist.

Auch das Cuno - Kraftwerk in Herdecke trägt seinen Namen.

Hier der junge Willy Cuno

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